- Home
- Produkte
- Video
- Service
- News
- Webshop
- Kontakt
|
Definition
und Funktion eines Drehmomentschlüssels Ein Drehmomentschlüssel ist ein handgeführtes Schraubwerkzeug, mit dem eine definierte Drehkraft (Anzugsmoment) auf ein Verbindungselement (Schraube oder Mutter) ausgeübt werden kann. Damit die notwendige Klemmkraft zwischen den zu verbindenden Bauteilen auch bei maximalen Betriebskräften gewährleistet ist. Arten von Drehmomentschlüssel:
Es gibt mechnanische und elektronische Ausführungen. Die Gängigste
besteht aus einem verchromten Stahlrohr, zusätzlichem Griffstück, dem
Auslösmechanismus, umschaltbare Knarre zur Werkzeugaufnahme, sowie einer
Skala für die Einstellung des Drehmoments. Auslösender
Drehmomentschlüssel zum Nachknicken:
Mittels
einer Skala oder mit Hilfe eines Prüfgeräts wird ein
bestimmtes Soll- oder Zielmoment eingestellt. Sobald
das Drehmoment
erreicht wurde, gibt der Drehmomentschlüssel ein hörbares Klicken oder
fühlbares Knacken aus. Anzeigender Drehmomentschlüssel zum Messen: Durch eine mechanische Skala, Messuhr oder elektronische Anzeige wird der Wert des Drehmoments angegeben, der von dem Abtriebsteil des Drehmomentschlüssels aufgebracht wird. |
|
Das Anziehmoment ist die in Newton x Meter (Nm) angegebene Kraft, die am Ende eines Hebelarmes erzeugt wird und die entsprechende Vorspannkraft an einer Schraubverbindung herstellt. Das kann ein Antriebsvierkant eines Drehmomentschüssels oder die Aufnahme eines Maulschlüssels sein. Das Schrauben-Anziehmoment setzt sich aus dem Gewindeanzugsmoment und dem Auflage-Reibmoment (Schraubenkopf- oder Mutternauflage) zusammen Messung eines Drehmoments: Das Drehmoment errechnet sich, in dem man die am Helbelarm aufgebrachte Kraft "F" mit der Enfernung vom Drehpuntkt bis zum Punkt der Aufbringung "L" (Länge des Hebelarms) multipliziert. Drehmoment M = Kraft F x Hebelarm L Vorspannkraft: Als Vorspannkraft bezeichnet man die in der Schraube auftretende Spannungs- oder Zugkraft, die durch Streckung der Schraube entsteht, wenn Verschraubungselemente (z.B. zwei Stahlplatten) durch Drehen der Mutter angezogen werden. Zwischen den Verschraubungselementen entsteht eine gleich große Druckkraft. Dadurch längt sich die Schraube und die Verschraubungselemente werden zusammengepresst. Die Maßeinheit für die Vorspannkraft ist Newton (N). Eine zu hohe Vorspannkraft führt zu einer Überlastung und somit zum Bruch der Schraube oder zur Verformung der zu verschraubenden Elemente. Setzen von Schraubverbindungen: Nach der Montage kommt es zu einer plastischen Verformung der nunmehr zusammengepressten Verschraubungselemente, da sich die Auflagepunkte (Kopf- und Mutterauflage) aneinander angleichen. Je mehr Trennfugen eine Schraubverbindung hat, desto größer ist der Setzbetrag. Die während des Anziehens auftretenden Reibungen im Gewinde sowie an den Auflagepunkten (Kopf- und Mutterauflag) sind bei der Festlegung des Anziehdrehmoments von großer Bedeutung. Fast 90% des Gesamtanzugsmoments werden zur Überwindung von Reibungseinflüssen aufgewendet. Harte und weiche Verschraubungen: Je nach dem, welche Elemente man verschrauben möchte, wird im wesentlichen zwischen harten und weichen Schraubfällen unterschieden. In einer harten Verbindung wird das Endanzugsmoment bereits durch den Drehwinkel von ca. 30° erreicht, nach dem diese vorher bis zum Fügemoment angezogen wurde. In einer weichen Verbindung ist ab diesem Punkt mindestens noch eine Umdrehung (360°) erforderlich, bis die Schraube entgültig angezogen ist. Verbindungs- und Befestigungselemente wie Schrauben, Muttern oder ähnliche Formteile wurden nach internationaler Norm in verschiedene Festigkeitsklassen eingestuft, um deren geforderten Eigenschaften zu standardisieren. Festigkeitsklassen wie 3.6, 8.8, 10.9 oder 12.9 geben somit Informationen über die mechansichen Eigenschaften hinsichtlich Zugfestigkeit, Streckgrenze, Bruchdehnung und Härte. Je höher die Festigkeitsklasse, desto höher sind Zugfestigkeit, Streckgrenze und Härte. Die Bruchdehnung nimmt bei steigender Festigkeitsklasse entsprechend ab.
•
Sicherer
Stand beim Anzug der Verschraubung
•
Entspannen Sie
den Drehmomentschlüssel nach dem Gebrauchen
•
Ein Drehmomentschlüssel niemals als Schaltwerkzeug benutzen
•
Drehmomentschlüssel immer durch Ziehvorgang auslösen
•
Benutzen Sie
nur normgerechte Aufsteckwerkzeuge
•
Wählen Sie
immer die Verlängerung, die das Werkzeug
nächstmöglichst
an die
Verschraubung bringt
•
Bewahren Sie den Drehmomentschlüssel entsprechend auf
Hält
man die Anzugsreihenfolge ein, so ist gewährleistet, das über
der gesamten Auflagefläche eine gleichmäßige Vorspannkraft aufgebaut
wird.
|
![]() |
Mechanische Produktionsschlüssel
Drehmomentschlüssel für Heimwerker- und Industriebedarf
• Drehmomentbereiche von 1 -200 Nm
• Felgenmontage
• Fertigungsstraßen
• Montagezwecke
|
|
|
Seiten: 14
|
12 MB
|
![]() |
Mechanische Messschlüssel (zum Messen)
• Mit Messuhr
• Drehmomentbereiche von 0 - 40 Nm
|
|
|
Seiten: 14
|
12 MB
|